Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2010, Nr. 202, S. 27
Sport
Bedauern nach Betrug
Die vom Doping-Betrug im Frauen-Handball betroffene Mannheimer Firma hat sich über ein Anwaltsbüro für die Vorkommnisse im Januar dieses Jahres entschuldigt. Ein freier Mitarbeiter der Firma war nicht zu den Spielen gefahren, um Urinproben zu entnehmen, sondern hatte gefälschte Abnahmeprotokolle angefertigt und dabei auch Unterschriften von Spielerinnen und Betreuern gefälscht. Unterstützung habe er hierbei vermutlich von seiner Schwester erhalten, die hierfür ihren Urin zur Verfügung gestellt habe, hieß es. Der Deutsche Handball-Bund hat sich von dem Unternehmen getrennt. (sid