Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2010, Nr. 202, S. 7
Die Gegenwart
Glück im Unglück
Die Griechenland-Krise ist nicht der Anfang vom Ende des Gemeinwesens oder gar der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, sondern trägt schon jetzt alle Züge eines Neubeginns. Unter den wachsamen Augen der EU und des Internationalen Währungsfonds hat die Regierung im Konsens mit der Mehrheit der Griechen damit begonnen, die lange vernachlässigten Strukturprobleme des Landes zu lösen. Von Dr. Gikas A. Hardouvelis Die griechische Schuldenkrise der jüngsten Zeit kam überraschend. Dreizehn Jahre lang in Folge, von 1996 bis 2008, erlebte das Land ein ...