Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.2010, Nr. 57, S. 2
Politik
Etwas von Ausgleich und Harmonie
Auch die "Frankfurter Neue Presse" beschäftigt sich mit den schwarz-gelben Disharmonien in Berlin: "Gibt es angesichts so vieler Streitthemen überhaupt noch Gemeinsamkeiten zwischen Union und FDP? Kaum. Vor allem aber scheinen Merkel und ihr Vizekanzler Westerwelle eine völlig gegensätzliche persönliche Entwicklung genommen zu haben. In ihrer Zeit der großen Koalition ist Merkel deutlich konsensorientierter geworden und nach links gerückt. Auch unter dem Eindruck der Finanzkrise. Westerwelle ist ganz der Alte geblieben und setzt auf Polarisierung. Vor diesem Hintergrund wird Schwarz-Grün ...