Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.2011, Nr. 217, S. 23
Finanzmärkte und Geldanlage
Geldwäsche-Anzeigen auf neuem Höchststand BKA und Bafin warnen vor verlockenden Stellenanzeigen
maf. FRANKFURT, 16. September. Das Bundeskriminalamt und die Finanzaufsicht (Bafin) verzeichnen immer mehr Verdachtsanzeigen wegen Geldwäsche. Diese seien im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf den neuen Höchststand von 11 042 gestiegen, berichtete BKA-Präsident Jörg Ziercke am Freitag bei der Vorstellung des Jahresberichts zur Geldwäschebekämpfung. Abermals waren die Banken dafür entscheidend, von denen allein 90 Prozent oder 10 227 Verdachtsanzeigen eingingen. Deutlich geringer fallen die Verdachtsanzeigen der Versicherer mit nur 97 aus, was aber eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr darstellt. ...