Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.2011, Nr. 217, S. 20
Unternehmen und Wetter
Schutz vor sich selbst Von Bettina Schulz
In der Londoner City und der Schweiz suchen Polizei und Aufsichtsbehörden nach Antworten, wie der Händler Kweku Adoboli der UBS einen verheerenden Verlust von 2 Milliarden Dollar einbrocken konnte und warum dies wieder niemand gemerkt hat. Die Einzelheiten der Transaktionen von Adoboli mögen für die Spezialisten interessant sein. Doch wenn die Investmentbanker ehrlich sind, wissen sie es selbst: Die Liste von "betrügerischen Händlern" wie Nick Leeson, Jérôme Kerviel, Yasuo Hamanaka und jetzt Kweku Adoboli wird immer länger. Nicht nur sind ...