Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.2011, Nr. 217, S. 10
Zeitgeschehen
Mehr Europa
Mehr Europa im deutschen Interesse" - es ist keine Sensation, was die nordrhein-westfälische CDU als Konsequenz aus der Euro-Krise zusammengetragen hat. Die CDU im bevölkerungsreichsten Land war schon immer "integrationsaffin". In der erfreulicherweise lebhafter werdenden Debatte über Europa und die Voraussetzungen für einen stabilen Euro bezieht sie jedenfalls Position - auf traditionelle Art: Währungsunion vollenden, Außen und Sicherheitspolitik integrieren. Der Landesvorsitzende Röttgen sucht damit mindestens dreierlei zu erreichen: Er grenzt sich in der Berliner Koalition von der FDP ab, die ...
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