Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.1998, Nr. 291, S. 20
Wirtschaft
DIHT: Europa-Reformen mit Nachdruck verfolgen
hal. BONN, 14. Dezember. Die Erweiterung der Europäischen Union darf nicht aus politischen Gründen verschoben werden. Das hat der Vizepräsident des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT), Jörg Mittelsten Scheid, der auch Präsident von Eurochambres ist, anläßlich des vierten Europasymposions des DIHT in Bonn gefordert. Der DIHT erwarte vielmehr, daß die Bundesregierung die mit der Agenda 2000 verbundenen Reformen der Europäischen Union mit Nachdruck auf den Weg bringe. Dazu zähle eine sorgfältige und realistische Vorbereitung der Ost-Erweiterung. Es gelte aber auch, d ...